heutzutage geht alles 8. October, 2009

claudia

MUKU am 06.10. Was ist heute Freiheit??

claudia


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Prinz und Bettelknabe 7. October, 2009

Heute in der Peter-Jordan-Schule. Interview (Schüler G.) mit einer Königin (ich).

G.: Wenn du eine Königin wärst und dein König würde dich nicht mehr lieben, sondern dich ausnützen. Was würdest du tun?

Ich: Ich würde mir einen richtig netten Ritter suchen, der mir hilft und dann würde ich den König durch den Ritter aus dem Königreich verjagen lassen.

G.: Wenn du eine Königin wärst und dein König würde dich schlagen, was würdest du tun?

Ich: Ich würde dem König mit der Hilfe meiner Mutter und meinen Schwestern ein Schlafmittel in sein Getränk mischen. Dannn, wenn er schläft, würde ich ihn auf ein Pferd schnallen, dem Pferd einen Schlag geben, damit es mit dem schlafenden König weit fortgaloppiert.

Mona Jas


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Was heißt es heute frei zu sein? / Nachtrag 25. September, 2009

Hanife


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Was du liebst, lass frei … 25. September, 2009

Projekt mit der Musik/Kunst Klasse 7

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Praktikantin 15. September, 2009

ich Dies ist passend zum Projekt mit der 9. Klasse mein Profilbild aus studivz

Hallo,

ich bin Greta Hoheisel und seit vier Wochen Praktikantin in der NGBK in der Kunstvermittlung.

Ich studiere in Hildesheim „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“. Was sich hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt, ist ein breit gefächertes Studium, das theoretisch-wissenschaftliches Arbeiten mit künstlerisch-praktischem Arbeiten kombiniert. Dabei werden neben Inhalten aus den Wissenschaften der Künste (Bildende Kunst, Literatur, Medien, Musik und Theater) auch Inhalte der Kulturpolitik, dem Kulturmanagement und der kulturellen Bildung behandelt.

Meinen eigenen Schwerpunkt habe ich auf die Fotografie gelegt. Fotografisch arbeite ich auch neben dem Studium. Eines der letzten Projekte, das ich gemeinsam mit dem Klangkünstler und Journalisten Norbert Lang realisierte, ist das multimediale Stadtporträt „Bucharest – fragments in a box“. In Hildesheim arbeite ich im jungen Kuratorenkollektiv a7.ausstellungen an Ausstellungs- und Vermittlungskonzepten sowie an deren Umsetzung.

Ich freue mich sehr ein Praktikum in der Vermittlung der NGBK machen zu können, Einblick in die Arbeit von Mona Jas zu bekommen,gemeinsam mit ihr an Projekten zu arbeiten und die Möglichkeit zu haben eigene Ideen umsetzen zu können.


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LINIEN IM RAUM 15. September, 2009

Unterrichtsbegleitendes Projekt mit Schülern der 9. Klasse der Menzel Oberschule

Idee: Greta Hoheisel

Durchführung: Inge Stahl (Kunstlehrerin der Menzel Oberschule)  und Greta Hoheisel (Praktikantin NGBK/Vermittlung)

Begleitet wird das Projekt von Mona Jas


Das Thema, zu dem die Lehrerin Inge Stahl und ich gemeinsam mit den SchülerInnen einer 9. Klasse der Menzel Oberschule arbeiten, heißt „Linien im Raum“. Dabei konzentrieren wir uns in diesem unterrichtsbegleitenden Projekt auf virtuelle Linien im Raum. Virtuelle Linien sind – so vermutete ich während der Konzeptionsphase des Projekts – Teil des Alltags der SchülerInnen, in dem webbasierte soziale Netzwerke wie facebook oder schülervz eine große Präsenz erlangt haben.

Meine Vermutung bestätigte sich bereits im ersten Zusammentreffen mit der Klasse. Fast jeder der 21 Jugendlichen nutzt schülervz oder andere Netzwerke. Man legt sich ein Profil an, gibt Auskunft über seinen Beziehungsstatus (Solo? Vergeben? Verliebt? Romanze? Unklar? Problem? In Arbeit? Gerade getrennt? Bloß nicht? Unglücklich verliebt?), stellt Fotos online, knüpft „Freundschaften“ mit anderen Mitgliedern des Netzwerks und schreibt Nachrichten. Die Netzwerke sind zum einen eine Kommunikationsplattform der SchülerInnen, zum anderen werden zur Selbstdarstellung und Imagekonstruktion intensiv genutzt.

netzwerk-2klein

netzwerk1klein

In der ersten Unterrichtsstunde machten die SchülerInnen das bereits existierende Netzwerk im Klassenraum sichtbar. Zwischen den aufgestellten Tischen zeigten sie Verbindungen , die in den sozialen, webbasierten Netzwerken bereits zwischen ihnen bestehen, mit Fäden auf. Als die SchülerInnen das unvollendete Produkt anschauten (es wären noch tausende Verbindungen möglich gewesen), kommentierte einer der Schüler die Installation mit den Worten: „Wenn das Netzwerk schon so groß ist, wie groß ist dann das echte Netzwerk im Internet?!“

Mir geht es in diesem Projekt neben dem virtuellen Raum auch um den realen Raum. In der ersten Unterrichtsstunde funktionierten wir den Raum um. Aus den schweren, monströsen Tischen des Kunstraums konstruierten wir einen neuen Raum. Gemeinsam mit den SchülerInnen möchte ich auch den realen Raum immer wieder verändern, ihn neu und anders nutzbar machen. In den Schulraum, der an eine immer gleiche Routine gebunden ist, soll eingegriffen werden, die vorherrschende Routine gestört werden.


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Tülay vor der Arbeit von Werner Klotz 15. September, 2009

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Bei der Eröffnung der Istanbul StipendiatInnen 1999-2009 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien sah Barbara Stellbrink-Kesy die frappierende Ähnlichkeit der Muster von Tülays Bluse und der Arbeit von Werner Klotz. So machten wir ein Foto.


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Was heißt es heute frei zu sein? 11. September, 2009

Was heißt es heute frei zu sein? Welches Bild vermittelt sich Kindern und Jugendlichen durch die Medien und beispielsweise auch durch die Plakatierung im Rahmen des aktuellen Wahlkampfs? Wir formt sich so der Begriff ihrer Freiheit? Wie relativiert sich dieser Begriff durch die reale Erfahrung im Kreuzberger Alltag? Welches aktuelle und gegenwärtige Gesellschaftskonzept haben junge Menschen – welche Rolle spielt die “Freiheit”?

Kunstprojekt zum Thema Freiheit in Kooperation mit der
Fichtelgebirge Grundschule Kreuzberg am 09.09.2009.

Dauer: Sechs Stunden
Teilnehmende: Zehn SchülerInnen der Klasse 6c
Konzept und Durchführung: Mona Jas, Künstlerin/Stipendiatin NGBK und Greta Hoheisel, Studentin Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation Universität Hildesheim
Organisation, Koordination: Kurt Menard, Hr. Neubert
Anlass: Besuch der Kulturprojekte GmbH, vertreten durch Nils Steinkrauss, der SPD, vertreten durch Andrea Nahles und Björn Böhning und Barbara Kisseler, Chefin in der Leitungszentrale des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit.

Dieses Foto und alle weiteren von Greta Hoheisel
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Alle saßen im Kreis. Ich hatte zwei Dosen dabei, in einer war „meine“ Freiheit, in der anderen ihr Gegenteil. Ich öffnete die Freiheits-Dose leicht, schaute hinein und erzählte, wie meine Freiheit riecht, welche Farbe sie hat, welche Melodie, wie sie gebaut ist, was mir sonst so einfiel. Dann reichte ich die Dose weiter. Nun waren die anderen dran. Einigen Kindern war es erst peinlich, andere hatten sichtlich Vergnügen, sich etwas einfallen zu lassen.

Davor allerdings begannen wir nach Augusto Boal („Theater der Unterdrückten“) die gemeinsame Arbeit mit Übungen aus dem performativen Bereich. Erstmals begegnete ich dem “unsichtbaren” Theater in meinem Projekt an der Kurt Löwenstein Schule 2007 in einem Gespräch mit einer Theaterpädagogin und arbeitete seit dem mit verschiedenen Elementen dieser Methode. 2009 auf dem Kunstvermittlungssymposium KUNST [auf] FÜHREN in Kassel lernte ich in dem wunderbaren Workshop von Julia Draxler weitere Möglichkeiten kennen, die ich nun modifiziert in verschiedenen Gruppen erprobe.

Erst sollten sich Paare bilden. Nun musste eine/r mit ihrer/seiner Gesichtsfläche der Handfläche der PartnerIn folgen (ohne Berührung). Die PartnerIn hatte die Freiheit durch die Bewegung der Handflächen das Gegenüber an die unmöglichsten Stellen zu führen. Die/der war unfrei und musste folgen. Aber Achtung – danach ging es umgekehrt weiter!

Wir erweiterten die Übung mit zwei magischen Händen UND einem magischen Fuß.

Filmaufnahmen von Greta Hoheisel und Kindern der Klasse

Spontanes Feed-Back der Klassenlehrerin Frau Multhaup-Gerz: Ähnliche Methoden hätten sie schon in den 80igern eingesetzt. Damals wären die Kinder allerdings in ihrer Koordination wesentlich feiner aufeinander abgestimmt gewesen. Heute habe sie empfunden, wie wenig Empathie die Kinder füreinander gehabt hätten, alle wollten “führen”, keine/r geführt werden. Sie wolle diese Übung daher regelmäßig in ihrem Unterricht einsetzen.

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Auf vorbereitetem Packpapier konnten die SchülerInnen mit Kohle mit ihren Körpern Umrisse, Formen zu ihrem Begriff von Freiheit zeichnen. Z.B. eine Landkarte ihres „freien Landes/Ortes“ zeichnen. Sie konnten hierzu ihre ganzen Körper benutzen, oder auch Teile (Oberkörper, Kopf, Füße …). Im Ergebnis entstanden Mischungen aus eigenem Körperumriss und Landkarten. Mit schwarzem und weißem Plastillin konnten sie zu ihren Ländern (Freiheits-) Denkmäler oder Ähnliches herstellen.

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Die Jungen der Gruppe stürzten sich (bis auf eine Ausnahme – die Ironie des Schicksals wollte es, dass Frau Nahles genau auf diesen Jungen zuerst stieß, woraus sich ein sehr lustiges Gespräch ergab –) sofort in “ihre” Länder. Mit Hingabe und Konzentration begannen sie mit freien Umrissen, die Körperumrisse verwarfen sie. Einige begannen mit Namen, andere visualisierten als erstes ihre Vorstellungen und ergänzten hinter her mit Worten. Ein Junge, der zuvor extrem verhaltensauffällig war (verbal und auch körperlich), zog sich zurück und arbeitete konzentriert an seinem Land. Seine Zeichnungen sind wunderbar und eindrucksvoll geworden, dazu entwarf er “Denkmäler”. Wald ohne Wiederkehr, A-Hell City, Berge des Schreckens nannte er seine Landschaften. Die visuelle Umsetzung war entgegen ihrer Bezeichnungen harmonisch und ausgewogen (siehe folgendes Bild).

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Die Mädchen fanden schwerer in das Arbeiten. Sie wollten sich an die Körperumrisse halten und Kleidung, Schmuck, Schuhe thematisieren, waren mit ihren Ergebnissen anfänglich aber unzufrieden. Melike, Aysu und Hanife stellten dann gemeinsam doch noch zwei “große” Mädchen her und konnten sie in der Abschlussrunde auch stolz den anderen präsentieren.

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Für die Präsentation wählten wir spontan die Kellerräume, die sich vor unseren Arbeitsräumen befanden, hingen die Bilder in passende Nischen und stellten die Objekte auf Drehhocker davor. Wir mochten die verwinkelte Architektur, in denen die Arbeiten der Kinder als überraschendes Element wirken konnten.

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Ismael und Cenk vertieften sich am Ende des Projekts intensiv in die Produktion von guten Rittern und bösen Feinden ihrer Länder, die sie der Klasse gemeinsam nebeneinander vorstellten.

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Besuch der 6. Klasse 11. June, 2009

… in Tier-Werden Mensch-Werden, der aktuellen Ausstellung der NGBK. Ich danke Wibke Behrens, Lith Bahlmann und Gabi Kellmann von der NGBK für ihre Unterstützung und Hilfe. Der Besuch war für die Klasse spannend und anregend, unter anderem haben die SchülerInnen unglaublich viel gemalt! Zum Thema Tintenfisch, natürlich mit Tinte:

Hier ein Bild von Leonardo

tinte

Am Anfang haben wir im Veranstaltungsraum der NGBK Laute verschiedener Lebewesen angehört, u.a. folgende:







Die Filmaufnahmen von Gabi Kellmann muss ich noch eindigitalisieren, schneiden und runterrechnen, das kommt also noch!!


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Danke 8. June, 2009

Barbara Stellbrink ist Kunstlehrerin an der Aziz Nesin Schule. Ehrenamtlich betreut sie zusätzlich die Gruppe für “ältere” Frauen, wie ich es selbst eine bin, bei Akarsu e.V. Sie bietet den Teilnehmerinnen Zeit, Raum und Hilfestellung für deren künstlerische Entwicklung. Zu verschiedenen Themen, die sich oft im Prozess des Zusammenseins ergeben, entwickeln sie Zeichnungen und Malereien. Ich möchte Barbara, Gülten, Kiraz, Fatma, Tülay, Sarkine, Afife und Mina herzlich danken für ihre Offenheit, mit der sie mich aufgenommen haben. Mit großem Interesse folgt die Gruppe nun den unterschiedlichen Ausstellungen der NGBK!

Hier sieht man Fatma, Gülten, Kiraz, Tülay und mich auf dem “Istanbul-Sofa”. Wir haben zum Thema Istanbul/Großstadt gearbeitet und werden auf diesem Sofa gegenseitige Interviews dazu aufnehmen.

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