Der Prinz und der Bettelknabe II 19. January 2010

Der Bettelknabe spielt den Prinzen, wider Willen. Er kann sich nicht so verhalten, wie der Hof es von ihm erwartet, da er nicht die Erfahrungen und das Wissen des wirklichen Prinzen hat. Infolge dessen wird er von dem Hof Heinrichs des VIII. für verrückt erklärt.

Wie kann man sich das Gehirn in diesem Zusammenhang vorstellen, wo sind die Bereiche, in denen solche Informationen abgespeichert würden, wie sie nun vom Pseudo-Prinzen abgefragt werden?

Wie die SchülerInnen der 7a der Peter-Jordan-Schule sich ihr eigenes Gehirn vorstellen, zeigen sie in großen Zeichnungen. Sie erläutern ihre Gedanken dazu.

Und, um auch das Thema der Freiheit wieder aufzugreifen: Wie frei sind wir, wie sehr sind wir durch die Struktur unseres Gehirns determiniert oder durch unsere Umwelt?

Mona Jas – Januar 2010


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Amerikana – Warum Kunstvermittlung wichtig ist! 12. January 2010

von: Clara Fohrbeck

In der ersten Woche meines Praktikums begleitete ich Frau Jas bei einem ausstellungsbezogenen Projekt zur aktuellen Ausstellung ‘Amerikana’, die zu typischen ‘ur-amerikanischen’ Themen verschiedene Videoprojektionen, aber auch Gemälde und Fotografien präsentiert. Um direkt Bezug auf die Austellung aufnehmen zu können, luden wir jeweils die 7. Klassen der Peter-Jordan-‘Sonderschule’ und dem Kunstzweig der Menzel-Oberschule ein. Bis jetzt habe ich wenige Erfahrungen im praktischen Bereich der aktiven Kunstvermittlung gesammelt und war sehr beeindruckt darüber, wie unterschiedlich die einzelnen Schüler auf das Projekt reagierten und die Gruppendynamiken der Schülerklassen die Reaktionen der Schüler beeinflussen zu schienen. Welche Fragen zum Thema Wahrnehmung, Bildung und Kunstvermittlung kamen mir währen der ersten Woche mit diesen beiden Schulklassen in den Sinn??

Begonnen wurde mit Aufwärmübungen: Gefüllte Reisballons, die nach Blickkontakt einem jeweils anderen Schüler im Kreis zugeworfen wurden. Mit einem Ballon angefangen, steigerte sich die Aufmerksamkeit nach einer Weile und es wurden 2 und dann 3 Reisballons verwendet.

Vor dem eigentlichen Besuch der Ausstellung malten die Kinder auf eine große Papierrolle ihre Idee über das, was Amerika ist oder sein soll. Die Schüler der Peter-Jordan-Schule waren anfangs ein bisschen unsicher darüber, was sie sich unter Amerika vorstellen sollten. Nach einer Weile kristallisierten sich jedoch generelle Ideen wie ‘hohe Häuser’, ‘Strand’ und auch ‘Dschungel’ heraus und einige hatten ganz spezifische Vorstellungen wie zum Beispiel ‘die Casinos von Las Vegas’. Die SchülerInnen der Menzelschule hatten klarere Ideen und man hatte den Eindruck, dass sie schon spezifischere Ideen zum Thema Amerika hatten. Bei beiden Gruppen kristallisierte sich schnell heraus, dass ihr Wissen über die USA stark von den Medien beeinflusst war (in beiden Gruppen fiel den Schülern ziemlich schnell ‘Barack Obama’! ein). Im Allgemeinen wurde das Malen von beiden Gruppen sehr positiv aufgenommen. Auffällig war, dass die Schüler der Menzelschule, obwohl anfangs sehr viel differenzierter und spezifischer in ihren Ideen über Amerika, später oft die Ideen ihrer Nachbarn oder Freunde übernahmen. Schon hier erhielt ich den Eindruck, dass die SchülerInnen sich dem Druck der Gruppe ausgeliefert fühlten und sich nach den Ideen der Anderen richteten. Eine Frage die bei mir aufkam, war, ob dies vielleicht eine Sich-nach-anderen-richten-Rolle darstellt, die Mädchen durch ihr Elternhaus oder ihrem gesellschaftlichen Umfeld vermittelt wird. Dazu muss man sagen, dass in der Peter-Jordan Schulklasse nur zwei Mädchen, in der Menzelschulklasse zwei Jungen am Projekt beteiligt waren.

Die Peter-Jordanschule bastelte dann teilweise noch an phantasievollen Gebilden aus Marshmallows. Auf diese Aktion reagierten einige Schüler etwas irritiert, da sie von zu Hause und auch von der Schule aus gewöhnt waren, dass ‘man nicht mit Essen spielt’. Die Aktion schien ihnen deswegen aber dann grade Spaß zu machen und faszinierte….meiner Meinung nach eine schöne Idee dessen, was Kunst und die Vermittlung von Kunst sein kann: Das Brechen der im Alltag antrainierten Regeln und Gewohnheiten um kreativ zu sein und aus alltäglichen Gegenständen und Mitteln etwas Neues zu machen.

Um die Kinder auf die Ausstellung vorzubereiten, zogen sowohl die Schüler der Peter-Jordanschule als der Menzelschule jeweils einen Zettel mit einem Begriff, der in einem der Ausstellungsobjekte von ‘Amerikana’ wiederzuentdecken war. Die Schüler der Menzelschule erhielten, in Zusammenhang mit ihrem Projekt zum Thema ‘Was ist Freiheit’ den Auftrag, sich vorher einen Satz zum Thema Freiheit in Verbindung it dem Ihnen zugeteilten Begrif fzu überlegen. Die Reaktion auf und der Umgang mit der Ausstellung von Amerikana war pro Gruppe und Schüler auffallend unterschiedlich.

Bei der Beobachtung dieses Verhaltens der Kinder kamen mir mehrere Gedanken zur Kunstvermittlung:

-Kunstvermittlung hat nicht wirklich etwas damit zu tun, Kinder aus ‘bildungsfernen’ Familien, also solchen, die wahrscheinlich noch nie im Leben eine Gallerie gegenwärtiger Kunst besucht haben, Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen, sondern eher damit, Ihnen eine Stimme zu geben, um ihr eigenes künstlerisches Potenzial zum Ausdruck zu bringen. Die Kinder der Peter-Jordanschule schienen sich selbst viel weniger unter Druck zu setzen und hatten weniger Angst, etwas ‘Falsches’ zu sagen. Es lag eine generelle Begeisterung in der Luft und eine absolute Gebanntheit und sowie ein hohes Maß an Konzentration, um Gedanken, Gefühle und Wissen zu den einzelnen Ausstellungsobjekten zum Ausdruck zu bringen. Auf Kunst wurde mit Kunst reagiert. Wie zum Beispiel ein Junge der Peter-Jordanschule, der auf eine Videoinstallation mit einem Video, welches Michael Jackson präsentierte, reagierte, in dem er eine BeatBox Performance mit einem von Michael Jackson’s Liedern vor der Kamera, mit der die Schüler sich gegenseitig filmten, hinlegte.

-Kunstvermittlung ist sehr wichtig für die Schüler, um ihnen ein in der Schule oft nicht erlerntes Konzept von Wissen zu vermitteln. In einer Gesellschaft und einem Bildungssystem, indem es oft nur noch darum geht, die Masse der Informationen, die wir täglich aufnehmen, in ein binäres System einzuordnen und uns für ‘0’ oder ‘1’, ‘falsch’ oder ‘richtig’ entscheiden müssen, und das bitte so schnell wie möglich!, überschreitet Kunst der Gegenwart die Grenzen der Möglichkeit, das in der Ausstellung Wahrgenommene in das von der Informationsgesellschaft heraufbeschworene binäre System einzuordnen. Die Ausstellungsobjekte stießen somit häufig bei den Schülern auf Hilflosigkeit und Unruhe. Ein Erklärungsversuch, warum die Gruppe der Menzelschule eher unruhig und unkonzentriert war, ist vielleicht, dass sie keine ‘richtigen’ Antworten bei der Besprechung der Ausstellungsobjekte bekamen. Da Informationen nicht direkt als klares Produkt geliefert wurden, wussten viele nichts so recht mit den Ausstellungsobjekten anzufangen und freuten sich, nach der Ausstellungsbesprechung selbst wieder aktiv werden zu können. Während eine der Schülerinnen der Menzelschule ihr Ausstellungsobjekt präsentierte, kam eine weitere Schülerin zu mir und beschwerte sich, dass ihr Foto mit der Flagge nicht im Austellungskatalog beschrieben wäre und sie somit einen klaren Nachteil dem Jungen gegenüber hätte, der für die Beschreibung des Ausstellungsobjekts ‘hippy Shit’ die ‘Antwort’ auf das Kunstwerk im ‘Heftchen’ finden konnte. Viele SchülerInnen hielten sich bei der Präsentation ‘ihrer’Ausstellungsobjekte an den Satz, den sie sich vorher in Verbindung mit ihrem Begriff zurecht gelegt hatten, waren jedoch vorsichtig, ihre eigene Meinung und Eindrücke zu den Ausstellungsobjekte zu formulieren und hatten oft Bedenken, dass ihre Beobachtungen, ‘falsch’ sein könnten

Kunstvermittlung ist wichtig, um erlerntes Wissen in Frage stellen zu können, nicht nur mit JA! oder NEIN! zu antworten, sondern mit Kreativität zu reagieren.


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Prinz und Bettelknabe 7. October 2009

Heute in der Peter-Jordan-Schule. Interview (Schüler G.) mit einer Königin (ich).

G.: Wenn du eine Königin wärst und dein König würde dich nicht mehr lieben, sondern dich ausnützen. Was würdest du tun?

Ich: Ich würde mir einen richtig netten Ritter suchen, der mir hilft und dann würde ich den König durch den Ritter aus dem Königreich verjagen lassen.

G.: Wenn du eine Königin wärst und dein König würde dich schlagen, was würdest du tun?

Ich: Ich würde dem König mit der Hilfe meiner Mutter und meinen Schwestern ein Schlafmittel in sein Getränk mischen. Dannn, wenn er schläft, würde ich ihn auf ein Pferd schnallen, dem Pferd einen Schlag geben, damit es mit dem schlafenden König weit fortgaloppiert.

Mona Jas


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Besuch der 6. Klasse 11. June 2009

… in Tier-Werden Mensch-Werden, der aktuellen Ausstellung der NGBK. Ich danke Wibke Behrens, Lith Bahlmann und Gabi Kellmann von der NGBK für ihre Unterstützung und Hilfe. Der Besuch war für die Klasse spannend und anregend, unter anderem haben die SchülerInnen unglaublich viel gemalt! Zum Thema Tintenfisch, natürlich mit Tinte:

Hier ein Bild von Leonardo

tinte

Am Anfang haben wir im Veranstaltungsraum der NGBK Laute verschiedener Lebewesen angehört, u.a. folgende:







Die Filmaufnahmen von Gabi Kellmann muss ich noch eindigitalisieren, schneiden und runterrechnen, das kommt also noch!!


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Haben Spinnen Hufe? 31. May 2009

Leos-spinne

Am 27. Mai kam Jule Altendorf mit der Vogelspinne Gonzales zu Besuch in die Peter-Jordan-Schule. Das war ein voller Erfolg. Es folgt weiteres …


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Die Hundestaffel des DRK … 24. May 2009

hundestaffel

… zu Besuch in der Peter-Jordan-Schule! Am 13. Mai war es endlich soweit. Simba und Falko kamen mit Monika und Elén zur 6. Klasse. Wir hatten Hundkuchen gebacken und freuten uns sehr. Oben ist die schöne Zeichnung von Tolunay zu sehen.

Mit einem herzlichen Dankeschön an die Rettungshundestaffel des DRK für diesen Einsatz, an die Ausstellungs-AG der NGBK “Tier-Werden, Mensch-Werden”, insbesondere Jessica Ullrich, an Gabi Kellmann für ihre einfühlsame und ausdauernde Kameraarbeit und an Monika Paucker für ihre Offenheit und ihr Engagement.

hundestaffel

Download Film, Dauer 20 Minuten, Format mp4, Größe 47 MB

Hier ein kurzer Bericht zum Herunterladen:
Besuch der Hundestaffel des DRK – PDF Datei 200 KB


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Erstes Zusammentreffen mit einer 6.Klasse der Peter Jordan Schule 19. March 2009

Relativ unvorbereitet fuhren Mona und ich heute in die Peter-Jordan-Schule.
Uns erwartete eine nette und enthusiastische Klasse und 45 Minuten um mit ihnen zu arbeiten. Mona hatte sich zwei Themen ausgedacht, so dass die Schüler die Wahl hatten, welches Thema sie mehr interessiert. Der erste Vorschlag bestand darin, die Schule zu untersuchen (u.a. mit einer Kamera, die an einen Helium Luftballon gebunden wird, von oben zu filmen). Der zweite Vorschlag bestand darin, sich mit dem Thema Spinnen zu beschäftigen (u.a. anhand einer echten Vogelspinne). zehn von dreizehn Schülern stimmten für die Tieraktion, was sich auch thematisch gut einbinden lässt in die nächste Ausstellung an der NGBK “Tier werden, Mensch werden”.
Nach dem das Thema festgelegt war, entfachte sofort eine große Diskussion zum Thema Spinnen. Die Schüler erzählten von ihren persönlichen Erlebnissen mit Spinnen, aber auch detailliertes Fachwissen kam zum Vorschein (glücklicherweise war Mona bereits gut informiert über das Thema Spinnen und konnte bei den ganzen Fragen mithalten).
Als wir merkten, dass ein so großes Wissen und Interesse da war, ließ Mona die Schüler Spinnen zeichnen. Sehr schöne Zeichnungen entstanden dabei.
Mona befragte die Schüler auch noch nach ihren Lieblingstieren und Tieren, vor denen sie sich ekelten. Somit beendeten wir die erste gemeinsame Stunde.
spinne

asas


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